Scheiding 2014

Fanclub SKADEFRYD

Seyd gegrüßt, Freunde der Spielleute,

es haben sich schon Eynige angemeldet, um ihre Verbundenheyt zur Formatio zu zeygen. Derzeyt arbeytet der Gevatter mit den Verantwortlichen des Fan-Club am Aufbau eyner unsichtbaren Heymstatt für Euch. So habt noch eyn wenig Geduld. Eure Anmeldungen auf der Heymstatt der Formatio ist vorgemerkt und ihr werdet dann automatisch im Fan-Bereych angemeldet.

 

Gehabt Euch wohl

Der Gevatter

ABGERÄUMT

Gaudium Magnum  Habemus Victor - wir haben eynen Gewinner

Seyd freudig gegrüszt zu fruehen Stund und leset daselbst, was den Spielleuten von Skadefryd an den 2 vergangenen Tagen widerfahren ist.

Am fruehen Morgen des 20. Tages im Scheyding a. D. 2014 machten sich die Spielleute rund um den grausigen "Totenmann" auf den Weg gen Emmendinga, wo eyn Spielmannswettstreyt ausgerufen ward. Nun - der Gevatter kennt das ja schon, war es doch gefuehlt wie gestern, als sich die Minnesaenger auf der Wartburg trafen.....

Ausbedungen war die "Flöte von Emmendingen" welche als Preys winkte, seeehr praktisch, wurde doch an die Spielleute herangetragen, es fehle eyne.....

Nach eyner Fahrt von etwas mehr als eyner Stund, trafen die Spielleute mit ihren stinkenden Kutschen bey der Aufbewahrungsstaette für diesselben eyn, entluden diese und machten sich daran, die herrliche Luft zu schnuppern, und eyn jeder fuehlte es - es lag Musik in der Luft!! Flugs suchte unser Gunnar den Meyster auf, welcher die Spielleute eyngeladen, und sodann wurde berichtet, wie alles vonstatten gehen wuerd. Und so begaben wir uns zum ersten Spielort. Nun muss man wissen, 9 andere Formatios aus den verschiedensten musikalischen Richtungen war ebenso angetreten, die Gunst des volkes zu gewinnen, um letztlich den ausbedungenen Preys zu gewinnen. Wer oder was die anderen Spielfrouwen und Mannen waren und welche Musik sie dem Volke darbieten würden, das war den Spielleuten von Skadefryd gaenzlich unbekannt. So begann der musikalische Reygen zur 11. Stund, und die Spielleute wanderten im Stundentakt durch das wunderschoene Stäedtchen, welches sich herausgeputzt hatte, war da noch der Kunst- und Handwerkermarkt, der ebenso eyn Anziehungpunkt war wie die 10 Formatios, die um die Gunst des Volkes buhlten. Eyne jede formatio bekam anfangs eynen Zylinderhut ausgehändigt, welcher, auf eynem Stöaender befestigt dazu diente, die Thaler aufzufangen, die den jeweyligen Spielleuten ob ihrer Kunst zuteyl wurden. so waren die Gaben eyn Kompass dafür, dass Skadefryd auf dem richtigen Weg war.

Am späten Nachmittage traf man sich in eyner Taverne zur Speysung der Spielleute, und nach dieser "Vorspeyse" machten sich die Spiellete auf den Weg, die Herberge aufzusuchen. Die Wirstleute empfiengen uns herzlich, und nachdem die Kemenaten bezogen waren, begaben sich die Fouwen und Mannen in die Gaststube, um fürstlich zu speysen und eynen guten Trunk zu sich zu nehmen. Nun, der Tag wear lang und so wurde noch vor Mitternacht der Stuhl der Taverne mit der Bettstatt getauscht. Musste man doch am Sonnentage wieder frisch auf den Beynen seyn, um erneut zur 11. Stund den musikalischen Reygen zu eroeffnen. Da hat der sonnentag seynem Namen keyne Ehre gemacht, der Himmel weynte, aber es waren Freudentraenen, die aber durch das Handgeklapper der zehlreychen Zuhaerer abgelöst wurden.

Zur 12. Stund wurden die Spielleute auf eyne Geduldprobe gestellt - eynerseyts sollten sie auf der grossen Buehne spielen, andererseyte hatte sich der Landesbischof angesagt, und so gerieten die Glocken der nahen Kirche in helle ääähh Aufregung. Geduldig warteten die Wpielleute, um dann weytere Weysen zum Besten zu geben, war es doch eyn Vorgeschmack dessen, was uns eynige Stunden spaeter erwarten wuerde.

Nur noch 2 Spielorte erwarteten uns, dann war es soweyt - zur 3. Stund versammelten sich alle Spielleute bey der grossen "Showbuehne", da dort in kurzer Zeyt verkuendet werden wird, wer die "Flöte von Emmendingen" mit nach Hause nehmen durfte.

Nun, urspruenglich sollte Skadefryd an 5. Stell noch eynmal, wie die anderen auch, eyn Liedleyn spielen, um dem zahlreych anwesend Volk die Moeglichkeyt zu geben, fuer "ihren" Favoriten zu stimmen, indem die Thaler in den Hut geworfen wurden, aber der Himmel zeygte sich nicht von der besten Seyte (obwohl der Bischof zu emmendinga weylte). Und so wurde entschieden, dass Skadefryd den Reygen eröffnen sollten, war man vielleicht gezwungen, bey Regen eynen ueberdachten Ort aufzusuchen.

Nun, was soll der Gevatter erzaehlen, Skadefryd hatte das "Ye Jacobites" auserkoren, die Gunst des Publikums zu erhaschen. Mit viel Handgeklapper bedacht, hoerte man auch die Thaler in den Hut huepfen...

Und weyter praesentierte sich jede Formatio von der besten Seyte, und es war herrlich, soo viele unterschiedliche Weysen zu hoeren,Gruppen, und auch eynzelne Spielleute, eyner sogar, er mit seynem Hang zauberhafte Toene darbot.

Er regnete, aber was interessiert dass das Volk, flugs die kleynen Daecher aufgespannt, und keyner machte anstalten, sich von den Afterballen zu erheben, eyn jeder wollte es nun wissen - WER WIRD DER SIEGER SEYN!!!???

Nun, die Thaler in den Hueten der Formatios mussten ausgezählt werden, und um Kurzweyl zu bieten, haben ALLE formatios auf der Buehne gestanden, der Gevatter stimmte mit der Cister an, die MAyden mit den violinen nahmen den Ton auf, unser Trumeler gab den Takt vor, und die anderen Spielleute stimmten eyn in eyne unglaubliche "JAM SESSION", die uns alle mitriss, und ebenso das Publikum.. Eyn gewaltiges Erlebnis für wirklich alle, war es doch auch gut für die Spielleute, die Nervositaet zu baendigen, die sich beym eynen oder anderen eynstellte... AAABER DANN - der Herold des Festet betrat die Buehne und begann, zunaechst, die kleynen Fluiten zu uebergeben. Waren doch die Thaler aus allen Hueten zusammen gelegt und gleychmaessig auf die 10 Formatios verteylt, erhielt jede Formatio doch 40 der Thaler...

Die Spielleute fieberten und die innere Unruhe zeygte sich auch aussen, der Herold hob an und verkuendete:

DER GEWINNER DERE FLÖTE VON EMMENDINGEN 2014 GEHT AN DIE SPIELLEUTE SKADEFRYD AUS BAD SÄCKINGEN!!!!

Welch eyn Jubel brandete auf, bey allen Spielleuten und natuerlich auch beym Volke, denn hier haben nicht irgendwelche "Musikgelehrte" eyn Urteyl gesprochen, sondern diejenigen, für die sich alle Spielleute aufopfern und bey Wind und Wetter, machmal unter den widrigsten Umstaenden, ihre Kunst zum Besten geben - naemlich das Volk, dem die Musici in allen Facetten dargeboten wird!!

Und es gab dann noch eynen Hoehepunkt - Skadefryd durfte dann noch 2 Weysen zum Besten geben, und so erschallte zuerst das "Loch Lomond" und hernach musste Nephilim eyne Wette eynlösen, denn, so sprach sie zum Grafen Markus, unserem Faehnrich, sollten die Wpielleute den Preys gewinnen, wurde das "AMazing Grace" erschallen. Und so schlossen wir den Reygen, und eyn manchem flossen die traenen aus den Augen, und es ward dem gevatter berichtet, dass auch andere Spielleute ihre Freude ob der Stimme von Nephilim mit feuchten Augen zum Ausdruck brachten...

Nun ist es an der Zeyt, allen Beteyligten und speziell dem Volke zu Emmendiga zu danken fuer die überwaeltigende Gastfreundschaft, fur die Anerkennung unserer Weysen aus laengst vergangenen Zeyten und für die Ehre, als Sieger in die heymatlichen Gefilde zurueck zu kehren!

Auch wollen wir uns bey unseren Fans bedanken, die 2 Tage mit uns gefiebert haben, teyls zu emmendinga, teyls daheym an den gar magischen Maschinen, Dank an Conny, die unseren juengsten Fan, Leopold betreute, waehrend Mama ihre Stimmer erklingen liess. Dank an Lady de Winter nebst Begleytung, die es sich nicht nehmen liessen, bey uns zu seyn. Dank an unseren Faehnrich nebst Gemahlin, die uns stets begleyten, und letztlich auch Lord Boromir ist am Sonnetage zu uns gestossen, um letztlich beym grossen Jubel dabey zu seyn.

 Bevor es nun in die heymatlichen Gefilde ging, trafen sich Skadefryd nebst Freunden in eyner Taverne, um eyn kleyn wenig zu feyern und das Ganze sich bewusst zu machen. Kamen dann noch 2 Frouwen von eyner anderen Formatio und baten den Gevatter, den Herr MAnnelig zum Besten zu geben, und sie revanchierten sich mit eyner nordischen Weyse.

Nun war es aber an der Zeyt, die Heymreyse anzutreten, und man versammelte sich in der Stammtaverne zu Seckinga, um den Abend bey eynem Mahle ausklingen zu lassen.

So bleybt nur noch eynes zu sagen:

 

WIR HABEN EMMENDINGEN GEROCKT!!!!

Skadefryd in Fahrnau

Seyd gegrüßt zu früher Stund und leset daselbst, was der Gevatter euch zu berichten hat:

Es war am 13. Tage des Manot Scheyding a. D. MMXIV, als die Spielfrouwen und -mannen aufbrachen gen Varnovva, heut auch "Fahrnau" genannt, um dort daselbst eyn Mittelalterfest zu besuchen und für die Unterhaltung des Volkes zu sorgen. Und so wurden die Instrumente in die stinkenden Kutschen verbracht und die Karawane aus Stahl begab sich ins schöne Wiesenthale, wo im Jahre 1 nach der magischen Zahl 900 das Fest beginnen sollte.

Wir wurden vom Meyster des Festes willkommen geheyssen und es wurde uns eyn Raum fürs Eynstimmen zugewiesen. Nun - unsere Dorell ward daro so begeystert, dass sie sich in eynen Nebenraum verkroch und ihre Fiedel "überredete", im Eynklng des Meystertones aus eynem kleynen gar wunderlich anzusehenden Kästchen Töne von sich zu geben.

Endlich hatte die Fiedel eyn Eynsehen und die Spielleute begannen kurz nach der zweyten Stund des Nachmittags, die ersten Weysen anzustimmen. Viele Ohren lauschten den Klängen und die Formatio ward mit viel Handgeklapper bedacht. Wer nicht da sass und lauschte, der wandelte zu den Händlern und Handwerkern, um deren Waren und Kunst zu bewundern. Eyn Lehmbackofen war eyne Attraktion, verbreytete doch der Duft frisch gebackener Fladen in den Nasen der Besucher und viele genossen hernach das noch warme, frisch gebackene Werk des Meysters. Der Schmied wurde regelrecht umlagert, konnte man doch zusehen, sofern es der Andrang der Augen zuliess, wie Nägel, Besteck und Anderes im heyssen Schmiedefeuer entstand.

Die Spielleute wurden auch begleytet von vielen Freunden und Gönnern des Mittelalterstammtisch Hochrhein e. V. und so konnten sich die anderen Gäste ob der bunten Schar erfreuen. Was aber verwunderlich war - eyn Geyst wurde gesehen von eynigen Bälgern und als der Gevatter mit Akami durch die Reyhen wandelte, erklärte eyn Vater seynen Bälgern - sehet her, das ist eyn Geyst und das andere ist die Hexe.....nunja, es hätt' schlimmer kommen können ;-)

Zwischen den Melodeyen, waren die Spielleute eyngeladen vom Meyster, sich an Trunk und Speys zu laben. Der Gerstentrunk, natürlich ohne Geyst, schmeckte vorzüglich und die Speysen waren reychhaltig und vielfältig, so war für jeden Gaumen etwas dabey.

Bis zu 6. Stund, erfreuten die Spielleute die Gäste mit ihren Weysen und so ward der Meyster des Festes überaus zufrieden und auch der Bote des Markgrafen zu Baden liess es sich nicht nehmen, über diesen schönen Markt zu berichten.

Nun - der Tag war für die Spielleute noch nicht zu Ende. Man begab sich gen Seckinga und machte Station in der Stammtaverne, um die Zeyt abzuwarten, da wir gerufen wurden, bey eyner Feyer zur Wiederkehr des Erscheynens auf der Erdscheybe eynes Mitgliedes des Mittelalterstammtisch Hochrhein e. V. aufzuspielen.

Auch hier waren die Gäste voll des Lobes, nur bey dem eynen Lied, welches von den mittelalterlichen "Eheratschlägen" berichtete, waren die Weybsleut nicht so begeystert, was nun die Mannen der Formatio gar nicht verstanden............... ;-)

Unser Gastgeber Uli war ob der Darbietung so begeystert, dass er uns nur ungern gehen lassen wollte. Aber jeder schöne Tag geht eynmal zu Ende und so brachen die Spielleute auf ih die heymatlichen Gefilde mit der Gewissheyt, viele Menschen fröhlich gestimmt zu haben.

Terminübersicht

Mi Dez 12, 2018 @19:00 -
Musikprobe
Sa Dez 15, 2018 @11:00 - 06:00PM
Marché de Noel médiéval
So Dez 16, 2018 @11:00 - 06:00PM
Marché de Noel médiéval
Mi Dez 19, 2018 @19:00 -
Musikprobe

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