Julmond 2014

Markt zum Julfeste in Ratbaldouilare

Am 13. Tage im Julmond AD MMXIV reysten die Spielleute Skadefryd in die maerchenhafte historische Stadt von Ratbaldouilare um den Markt zum Julfeste mit ihrer Musici zu beleben.
Zur 7. und eyner halben Stunde traf sich eyn Teyl der Spielleute auf dem Auplatz zu Seckinga, um ihre Instrumente in die stinkenden Kutschen zu laden. Auch wir vom Fan-Club waren vor Ort, um unseren Spielmannen und -frouwen bey ihren Bardengesaengen lauschen zu koennen.
Die Reyse fuehrte uns weyter nach Wehr und Prahmbach um die restlichen Spielleute abzuholen. Und ab ging die Fahrt Richtung Friburg im Brisgau um eynen weyteren Fan abzuholen.

Zur 10. Stunde waren wir in Ratbaldouilare angekommen. Das Staedtchen war schon sehr belebt. Wir gingen gleych zu Madame Arlette, wo wir uns mit eynem osmanischem Heyszgetraenk und Speysen saettigen konnten.
Kurz nach der 11. Stunde begannen die Spielleute ihre Bardengesaenge zum Besten zu geben.

Was soll ich Euch sagen: Es war eyn Augenschmaus zu sehen, wie viele Besucher stehen blieben, um den Weysen unserer Musici mit Begeysterung zu lauschen und Handgeklapper zu spenden.
Um den Standort zu wechseln und besser durch das ueberfuellte Staedtchen zu kommen, spielten die Spielleute „Heptessenz“. Sie bahnten sich damit den Weg mitten durch die Besuchermenge, die es sich nicht nehmen liesz, die Spielleute mit dem Seelenfanger eynzufangen und spendeten dabey reychlich Handgeklapper.
Diese Begeysterung den Spielleuten gegenueber hielt den ganzen Tag an.

Am spaeten Nachmittag goennten sich die Spielleute eyne kurze Atempause um ihren Hunger und Durst stillen zu koennen, bevor der letzte Auftritt fuer diesen Tag anstand. Die Obrygkeyt der Stadt hatte gebeten den Abschluss auf dem Marktplatz vor dem Rathaus zu halten.
Gesagt, getan, Die unermuedlichen Spielleute begannen wieder mit ihren Weysen. Wir vom Fan-Club trauten unseren Augen nicht. Wir konnten uns nicht vorstellen dass der gesamte Tagesablauf noch uebertroffen werden konnte.  Aber es war so. Hunderte von Menschen standen um unsere Spielleute. Sie tanzten, klapperten mit ihren Haenden und versuchten begeystert mitzusingen. Vor allem bey dem Lied „Alle meyne Lebetag“. Die Stimmung war fantastisch und bescherte allen eyne Gaensehaut.

Unter dem Publikum fanden sich Freunde aus dem helvetischen Gebirge Jor. Sie hatten am Morgen erfahren das Skadefryd in Ratbaldouilare eynen Auftritt hat und haben sich spontan mit ihren stinkenden Kutschen auf dem Weg gemacht.
Auch Freunde aus Colonia Claudia Ara Agrippinensium (Koeln) waren vor Ort. Auch diese hatten sich an diesem Wochenende extra auf den Weg gemacht, um den Bardengesaengen unserer Spielleute lauschen zu koennen.
Auf diesem Weg nochmals eyn herzliches Dankeschoen an Euch, dass ihr die weyten Reysen angetreten habt.

Der schoenste Tag geht eynmal zu Ende und zur 6. Stunde im Meridianus gab es dann die letzte Zugabe, denn die Feuergaukler waren schon fuer ihren Auftritt bereyt.

Es war eyn sehr erfolgreycher Tag gewesen und wir Alle (Spielleute und Fan-Club) waren gluecklich und zufrieden.
Eyns koennen wir Euch heute schon verraten. Die Spielleute werden im Scheyding AD MMXV  wieder nach Ratbaldouilare fahren um den Tag der Pfyffer zu beleben. Wir vom Fan-Club werden bestimmt auch wieder dabey seyn.
Bis dahin, gehabt Euch wohl.

Markt zu Seckinga

Am 07. Tage im Julmond AD MMXIV fanden sich die Spielleute „Skadefryd“ in Ihrer Stammtaverne „Kater Hiddigeygey“ eyn.
Hatte doch die Tourismus GmbH zu Seckinga die Spielleute darum ersucht, anl. des Marktes zum Julfeste zu Seckinga, ihre Bardengesaenge ertoenen zu lassen. Und so geschah es denn auch!

Zur 4. und eyner halben Stund im Meridianus setzten sich die Spielfrouwen und –mannen an der Stammtaverne in Bewegung und zogen muszierend ueber den Markt zu eyner dort errichteten Buehne.
Angefuehrt wurden die Spielleute, wie immer wenn es zu dunkeln beginnt, von Fackeltraegern, danach folgte unser Faehnrich mit dem Skadefryd-Banner und dahinter die musizierenden Spielleute.
Bereyts beym Eynmarsch auf den Markt erfuhren wir viel Aufmerksamkeyt. Mancher Seelenfaenger wurde gezueckt und auch bewegliche Bildleyn angefertigt!

Beym Eyntreffen an der Buehne konnten wir freudigen Herzens entdecken, dass sich eyne grosze Anzahl von Anhaengern der Formatio (angelsaechsisch als „Fan-Club“ bezeychnet) eyngefunden hatte, um unseren Weysen zu lauschen. Sie trugen Gewandungen mit dem Abzeychen von Skadefryd um ihre Verbundenheyt kund zu tun!

Waehrend unserer Begrueszung hatte sich das Volk in groszer Zahl vor der Buehne versammelt, so dass wir uns nicht lange mit Reden aufhielten, sondern unsere Weysen zum Besten gaben.
Es war schon etwas Besonderes, in seynem Heymatort vor diesen vielen froehlichen Menschen aufzuspielen.   
Eyne Stunde lang musizierten wir frischen Herzens und so ward uns viel Jubel und Handgeklapper eyn praechtiger Lohn.

Dafuer sey all unseren Zuhoerern vielmals gedankt.Natuerlich auch eyn herzliches „Vergelt’s Gott“ an all diejenigen, die unsere Ablassschale mit Thalern befuellt haben.
Hilft es der Formatio doch, ihrem Ziel, der Herstellung eyner magischen silbernen Scheybe mit Gesaengen, eyn wenig naeher zu kommen.

Nachdem wir unseren Auftrag erfuellt hatten, machten wir noch eynen kleynen Rundgang auf dem Markte um zu speysen und eyn warmes Getraenk zu uns zu nehmen. Hierbey kamen wir, wie nicht anders zu erwarten, an der „erzgebirgischen Volkskunst“ nicht vorbey!

Und natuerlich nahmen wir unsere Speysung auch bey unserem engen Freund und Unterstuetzer, dem Metzgermeyster Fritz Hauber und seynen Getreuen, eyn. Vortrefflichste Ware wird dort feylgeboten und herzlichster Umgang gepflegt. Die Spielleute und der „Fan-Club“ wurden auf's Beste versorgt. Es blieben keyne Wuensche uebrig.
Und da Metzgermeyster Fritz seynen Marktstand nicht hatte verlassen koennen um uns zu lauschen, sang man ihm spontan eyn kurzes Staendchen!

Letztlich begaben wir uns wieder in unsere Stammtaverne und lieszen dort den Abend ausklingen.
Eyn gelungener Nachmittag, mit zufriedenen Zuhoerern! Schoen war’s!

 

Skadefryd zu Gast in Loufinberg / Helvetien

Am 05. Tage des Julmondes AD MMXIV reysten die Spielfrouwen und –mannen mit ihren stinkenden Kutschen nach Helvetien ins schoene Fricktal.
Hatte doch eyn Baumeyster aus Frick seyne Untergebenen zu eynem zuenftigen Rittermahl in die Taverne „Zum Adler“ in Loufinberg eyngeladen und die Spielleute zur Untermalung des Festes gerufen.
Und so machten wir uns zur 5. und eyner halben Stund im Meridianus auf die Reyse.

Fuer manch eyne Spielfrouw ward es eyne echt beschwerliche Reyse, hatte man doch durch intensive Gespraeche mit seyner Mitfahrerin die groszen Schrifttafeln mit Orientierungshinweysen voellig uebersehen und schlieszlich den Weg von Saeckinga nach Loufinberg, ueber Waldishuote gewaehlt.
Aber nachdem man den Fehler bemerkt hatte, wurden dem Ross der stinkenden Kutsche maechtig die Sporen gegeben und so kam man zwar mit Verspaetung, aber immernoch rechtzeytig und wohlbehalten zu Loufinberg an!

Nachdem wir unsere Kutschen in die ins Erdreych hineyngebaute Remise gestellt hatten, spielten und sangen wir uns dort warm.
Als die Dunkelheyt hereyngebrochen war und die Glocke vom Kirchturm herab kund tat, dass die 6. und eyne halbe Stund angebrochen war setzten sich die Spielleute in Bewegung marschierten im Scheyn der Fackeln musizierend zur Taverne.

Dort hatten sich der Baumeyster und seyne Leybeygenen bereyts am Feuer eyngefunden und nahmen in der Kaelte der Nacht eynen tuechtigen Schluck Gluehmet zu sich!
Nach eyner kurzen Begruessung begannen wir mit unseren Weysen. Nach der gelungenen Eroeffnung des Abends verlegten wir schlieszlich in die warme Gaststube.
Dort musizierten wir, was das Zeug hielt. Die Baumeyster tauten mehr und mehr auf und schlieszlich legten alle ihre Hemmungen ab und sangen und klatschten mit. Die Spielleute ernteten viel Jubel und Handgeklapper und durften erst nach eyner Zugabe Feyerabend machen.

Waehrend die Baumeyster sich sodann auf eyne Fackelwanderung begaben, luden uns
Wirtin und Wirt zu eynem Gaumenschmaus eyn.
Wie immer waren die aufgetragenen Speysen reychlich und von vorzueglichster Guete und so konnten wir die spaet am Abend die Heymreyse gesaettigt und mit gut  gefuellten Baeuchen antreten.

Den Baumeystern aus Frick sey herzlichst gedankt, dass sie die Spielleute gerufen haben und der Tavernenwirtin und dem Tavernenwirt sey herzlichst gedankt fuer die zuvorkommende Bewirtung.

Erscheynungsfest in Villa Lutinga

Am 3. Tage im Julmond AD MMXIV hatte der „Loewe von Laufenburg“, welcher tagtaeglich mit seinem Schiff den großen Strom, der Alemannien und Helvetien trennt, befährt, die Spielleute Skadefryd nach Villa Lutinga in Alemannien gerufen.

Jaehrte sich doch in „runder“ Zahl der Tag der Erscheynung seynes angetrauten holden Weybes auf dieser Erdenscheybe.

So wurde  den Spielleuten aufgetragen, die zahlreych erschienenen Gaeste zu unterhalten. Und so ward es vollbracht.

Zur 7. abendlichen Stund versammelten sich die Gaeste vor der Taverne „Adler“ zu Lutinga und konnten erblicken, wie die Spielleute Skadefryd im mystischen Lichte der Fackeln, mit Banner und Musik zur Taverne marschierten.

Nach eynem kurzen Willkommensgrusz begann Skadefryd auch schon mit seynen Bardengesaengen.

Die Gaeste spendeten schon hier zahlreich Jubel und Handgeklapper. Dies schien eyn guter Abend zu werden.

Da die Kaelte des Abends durch die Gewandungen zog, verlegte man nach eyner Weyle die Sangeskuenste in die Taverne.

Dort musizierten die Spielleute bis schlieszlich von dienstbaren Geystern der Kueche Speys und Trank aufgetragen ward.

Selbst die Spielleute waren von der Jubilarin zur Speysung geladen. Wofuer sich die Spielfrouwen und –mannen herzlichst bedankten.

Nachdem die Baeuche gefuellt und der Durst eyn wenig gestillet ward, nahmen Skadefryd wieder ihre Gesaenge auf.

Hierbey fielen die Anwesenden dadurch besonders auf, dass sie eynerseyts den Gesaengen von Skadefryd sehr aufmerksam lauschten, mitschunkelten so es denn angebracht ward und sogar die eyne oder andere Weyse mitsangen. Es wurde ueber die Inhalte der Weysen gelacht und die gesamte Schar ward froehlich und gut unterhalten.

Jede Menge Jubel und Handgeklapper war der hohe Lohn fuer die Spielleute.

Am Ende der Darbietungen erhoben sich die Menschen um etwas zu spenden, was der Angelsachse „Standing Ovations“ nennt. Den Spielleuten ging dies richtig „unter die Haut“.

Die Jubilarin, ihr „Loewe von Laufenburg“ und ihre Gaeste dankten den Spielleuten, fuer die „wunderbare“ Darbietung.

Und so begaben sich die Spielfrouwen und –mannen von Skadefryd zufrieden und erleichtert mit ihren stinkenden Kutschen auf den Weg zu Ihrer Heymstatt. War es uns doch erneut gelungen, eynige Menschen froehlich zu stimmen und ihnen eyn Lachen ins Gesicht zu zaubern.

Dem Geburtstagskind, ihrem „Loewen“ und den wunderbaren Gaesten sey an dieser Stelle noch eynmal herzlichst gedankt.  

Terminübersicht

Mi Mai 23, 2018 @19:00 -
Musikprobe
Sa Mai 26, 2018 @13:00 - 04:00PM
Straßenmusik
Mi Mai 30, 2018 @19:00 -
Musikprobe
Sa Jun 02, 2018
Mittelaltermarkt Nagaltuna Garbe

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