Scheiding 2016

Enkendorfmarkt 2016

Am 24. Tage des Manot Scheyding machten sich die Spielleute abermals auf, ganz in der Naehe ihres Domizils mit ihrer Musici das Volk zu unterhalten.
Nun, da der Schwarze Barde aus dem Wiesenthale anreyste und die restlichen Spielleute vom Hohen Rheyne mit ihren stinkenden Kutschen daher ritten, ward ausgemacht, man treffe sich beym groszen Abstellplatz fuer stinkende Kutschen gleych bey der groszen Alchimistenkueche.

Zuerst das Pestmobil zusammengeschraubt, wartete der Barde und wartete und wartete, aber keyne Spielleute in Sicht... Nun, dann den magischen Sprechknochen gezueckt und da hiess es dann - mir sin scho do, mir sin am Iigang.. Jaa, auch der Barde war an hmmm eynem Eyngang, gab es doch derer mehr als eynen und so wurde gesagt - du bisch am Falsche, muesch zum andere cho, do warte mir uff di.. Jaja, mit dem Knochenmann kann mans ja machen und so zog der Barde samt seynem Pestmobil von dannen und machte sich auf, den anderen Eyngang zu erreychen..

Es waren wohl fast eyne halbe Meyle, aber keyne Spielleute in Sicht, und nach eynigem Hin und Her wurde beschlossen - Lauf eyfach ueber de Märt, dann wirsch uns scho seh..
Jaaa, ich hab meyne Spielmannskollegen gesehen, BEY DEM EYNGANG, BEY DEM DER BARDE LOSMARSCHIERT IST!!!

Nun ja, Gunnar versprach mir dafuer eyne doppelte Portion des koestlichen Mahles, welches uns kredenzt ward - Fleysch vom Gitzi, eyne Delikatesse. Nur fuer diejenigen, welche keynerley Getier zu sich nehmen, wahrlich keyn Genusz..

Aber nun, da die Spielleute gestaerkt waren, suchten sie eynen idealen Ort auf, an dem sie zum ersten Male aufspielen wollten. Der Markt war bunt gemischt mit Kraemern, Handwerkern, Bauern und anderen Spielleuten, so dasz fuer jeden Besucher etwas dabey war. Da waren Haendler dabey, welche Spielzeug fuer die Baelger feylboten, auch "Spielzeug" fuer die Groszen ward gezeyget. Groszes Spielzeug, was der Bauer meyst auf dem Felde nutzt....

Handwerk aus alten Zeyten wurde gezeygt und so konnte eyn mancher sehen, wie hart man sich damals seyn Brot verdienen musste.

Korbflechter, Glasblaeser und Buerstenbinder, Hufschmied und auch Brauer waren am Werke, boten sie doch die Hopfenkaltschale an, welche im Enkendorf daselbst gebraut ward.

Diese Kulisse bot den Spielleuten allerley Moeglichkeyten, ihre Weysen dem Volke zum Besten zu geben. Es wurde mitgesungen und auch geschunkelt und man erfreute sich der Musici, die eynigen doch gar nicht fremd war. Unterstuetzt wurden die Spielleute von zahlreychen Mitgliedern des Fanclubs, die sich unters Volk mischten und ebenso Freude bereyteten. Zeygten doch die Spielleute mit ihren Fans, dass es auch in den alten Zeyten freudige Tage gab, an dem die Arebeyt ruhte und man sich dem Vergnuegen hingab.

Man glaubt es kaum, aber das GOLDENE HUHN - es lebt, hat es sich uns doch bey eynem Spielort gezeygt.. eyn stattlich Thier...

Die Spielleute liefen so von eynem Anfang des Marktes zu dessen Ende, um zum Schluss wiederum mit ihren Weysen das Volk zu begluecken. Als zusaetzlichen Lohn entbot der hiesige Schankwirt seyne Gruesze und lud die Spielleute auf eyn "kurzes" Getraenk eyn, welches dankend angenommen wurde.

Alles in Allem war es eyn gelungenes Fest und so verabschiedeten sich die Spielleute mit eynem "Gehabt Euch wohl" und kehrten in ihre Heymstaetten zurueck.

Der Ruf nach Freyheyt

Am 17. und 18. Tage im Scheyding  AD MMXVI  fand in der Fauststadt Staufen im Brisgowa die 13. Zeytreyse statt.  
Im Mittelpunkt dieser Veranstaltung stehen die STAGES (STAdtGESchichten),  durch welche ihre Stadtgeschichte lebendig wird. Geschichte und Geschichten, verborgene Schicksale der Staufener Buergerschaft - hervorgestoebert aus Archiven, alten Urkunden und Ueberlieferungen. Sie erscheynen in neuem Licht, dargestellt von ueber 600 Mitwirkenden und verdichten sich zu eyner eynzigartigen Staufener Zeytreyse.

In diesem Annum wurden  nun die Spielleute Skadefryd herbeygerufen, um bey dieser Zeytreyse mitzuwirken und mit unseren Bardengesaengen die Besucher zu erfreuen.  

Und so schnuerten wir erneut unser Buendel, schulterten die Instrumente und auf ging es nach Staufen im Brisgowa.
Nach kurzer Fahrt mit unseren stinkenden Kutschen erreychten wir kurz nach der hoechsten Mittagsstund‘ Staufen. Die Kutschen wurden entladen, unser Pestmobil zusammengeschraubt, der Ringsenwagen ordentlich hergerichtet und so traten wir durch die Stadttore Staufens.

Unmittelbar nach dem Tor erwartete uns unsere Kuenstlerbetreuerin Julia, die uns ueber die kommenden zwey Tage in Sachen Ablauf und Versorgung mit Rat und Tat zur Seyte stehen sollte. Und ich verrate es bereyts im Voraus. Dieses Amt hat Julia in bester Art und Weyse ausgefuehrt. Stets froehlich und freundlich stand sie uns zur Seyte. Wir waren bestens betreut, wofuer ihr unser herzlichster Dank gebuehrt.

Die Staufener Zeytreyse ueberzeugte bereyts von der erste Minute an, mit eyner perfekten Organisation. Den Kuenstlern und Darstellern fehlte es an nichts. Die Gastronomen der Stadt hatten gemeynschaftlich groszzuegig ihr Saeckel fuer das leybliche Wohl der Akteure geoeffnet und so liessen weder Fruehstueck, Mittagessen, Kaffee und Kuchen oder Abendessen keynerley Wuensche offen. Respekt fuer diese Leystung.

Nachdem wir unser Mittagsmahl eyngenommen hatten, begannen wir in der Taverne mit unseren Sangesdarbietungen. Und vom ersten Augenblick an, sprang der Funke ueber, die Besucher der Taverne machten bey unseren Spaessen und Aktionen mit und wir ernteten viel Handgeklapper.

Dies setzte sich auch den ganzen Tag fort, gleychgueltig wo wir agierten. Das Publikum der Fauststadt war eynfach wunderbar. Teylweyse wurden wir von unseren Freundinnen der Tanzgruppe „Springkraut“ begleytet und unterstuetzt.

Der Hoehepunkt des Satertages, der Wettstreyt der Barden, Spielleyte und Trommler zur Verleyhung des „goldenen Huhns“ stand uns aber noch bevor.
Bey diesem Wettstreyt entscheyden die Zuhoerer durch die Lautstaerke ihres Handgeklappers ueber den Sieg.

Zur 7. Stund im Meridianus versammelten sich saemtliche Mitbewerber, insgesamt 10 Formatios (vom Duo bis zum Fanfarenzug), an der Rathausbuehne und alle harrten der Dinge die da kommen sollten.

Die Aufregung stieg je naeher der Beginn des Wettbewerbs kam.  Puenktlich zur 7. und eyner halben Stund‘ im Meridianus begann der Wettbewerb. Die Zuhoererraenge waren voll besetzt.

Formatio um Formatio gab ihr Bestes und so auch wir. Wir hatten fuer unsere Darbietung das Lied „Alle meyne Lebetag“ ausgewaehlt, welches wir im Ernting bereyts als Musikvideo produziert hatten.

Die mitgereysten Mitglieder unseres Fanclubs unterstuetzten unsere Darbietung mit Jubel und Handgeklapper.
Aber auch die Zuhoerer liessen sich vom ersten Ton an mitreyssen und klatschten mit Begeysterung rhythmisch mit. Am Ende unserer Darbietung gab es „rauschenden“ Beyfall. Wir waren zufrieden mit unserer Leystung.

Nun hiesz es abwarten, bis alle Formatios ihre Weysen vorgetragen hatten.

Kaum nachdem der Klang der letzten Darbietung verhallt war, hatten sich die Juroren auch schon festgelegt. Man entschied sich dazu, das „goldene Huhn 2016“ an die Spielleute Skadefryd zu ueberreychen.
Wir waren voellig ueberrascht und sprachlos. Genau zwey Jahre nach der „Emmendinger Floete“ ergatterten wir erneut eynen Publikumspreys.

Wir wurden zur Verleyhung auf die Buehne gebeten und durften nochmals die Zuhoerer musikalisch unterhalten. Unsere Nephilim  hatte schlieszlich die Ehre den Preys aus den Haenden der Tochter des Grafen Heynrich von Lupfen und kuenftigen Freyfrau von Staufen entgegennehmen.

Wir bedanken uns bey den Zuhoerern fuer ihr Votum. Wir werden das „goldene Huhn“ in Ehren halten.

Nach der Preysvergabe folgte schlieszlich noch der Fackelzug durch die Altstadt, dem wir muszierend beywohnten.

Zur 10. Stund‘ im Meridianus hatten wir dann „Feyerabend“ und wir lieszen uns an eyner Weynschaenke nieder, um unser „goldenes Huhn“ mit eyn wenig Perlweyn zu begiessen.

Kurz nach der Geysterstunde machten sich die Musikerinnen und Musiker aber auf den Heymweg oder auf den Weg in ihre Herbergen. Hatten wir doch noch eynmal eynen musikalischen Tag vor uns.

Am Balder, dem 18. Tag im Scheyding trafen wir uns bereyts zur 10. Stund‘ zur Besprechung und legten den Ablauf des Tages fest.

Eyne Stunde vor der hoechsten Mittagsstund‘ begannen wir mit unserem Spiel. Stolz fuehrten wir natuerlich unser „goldenes Huhn“ mit uns.

Nachdem wir bereyts zu Beginn unseres ersten Auftritts wieder eyn grosses und  sehr gut mitagierendes Publikum um uns herum hatten, lieszen wir uns zu eyner ganz besonderen Darbietung unseres „Siegertitels“ hinreyssen.

Bestiegen wir doch allesamt eyn vor Ort befindliches und von Muskelkraft betriebenes Karussell und gaben damit „Alle meyne Lebetag“ wie „im Fluge“ von uns.

Nach unserer etwa eynstuendigen Darbietung unterstuetzten wir dann noch „Springkraut“ bey Ihrer Tanzeynlage, bevor wir uns dann zum Mittagsmahle begaben.

Kurz vor der 2. Stund‘ im Meridianus versammelten wir uns zum groszen Festeynzug dem wir musikalisch beywohnten, anschlieszend ging es zur Taverne. Erneut wie auch schon am Tage zuvor mehrfach, fanden wir eyn  begeysterungsfaehiges Publikum vor.

Nach weyteren Musikdarbietungen folgte schlieszlich zur 6. Stund‘ im Meridianus das grosze Finale. Saemtliche Spielleute, Gaukler, STAGES-Darsteller versammelten sich zu letzten Umzug durch die Altstadt. Man versammelte sich letztlich auf der groszen Buehne, wo der Schultes und die Obrigkeyt von STAGES, Andy Mueller, noch eyne Vielzahl von Dankesworten von sich gab.

Mit lauten Handgeklapper und Jubelrufen wurden alle Akteure der 13. Staufener Zeytreyse vom Publikum verabschiedet.

Wir freuen uns schon heute darauf, im kommenden Anno erneut eyn Teyl dieses Spiels seyn zu duerfen.

Spielleute Skadefryd gewinnen erneut Publikumspreis

 

 

Bereits im September 2014 haben die Spielleute Skadefryd in Emmendingen den begehrten Publikumspreis „Emmendinger Flöte“ abgeräumt.

In diesem Jahr begeisterten wir mit unseren Auftritten das Publikum in Staufen im Breisgau, so dass dieses der Meinung war, dass auch dieser Publikumspreis Staufens nach Bad Säckingen gehört.

Vom Freitag, 16.09. bis Sonntag, 18.09.2016 hielt die Stadt Staufen bei Freiburg ihre 13. Staufener Zeitreise ab. Im Rahmen dieser Veranstaltung fand am Abend des 17.09.2016 auf der Bühne beim Rathaus ein Wettbewerb für Barden und Spielleute um das „Goldene Huhn“ statt.

An diesem Wettbewerb nahmen ausser den Spielleuten Skadefryd neun weitere Mitbewerber teil. Entscheidend für den Gewinn des Preises war die Stärke des Beifalls des zahlreich erschienenen Publikums.

Wir überzeugten das Gremium klar mit dem Titel „Alle meine Lebetag“, den wir kürzlich als Musikvideo produzierten.

Die Musikerinnen und Musiker erhielten einen rauschenden Beifall für ihre Darbietung, so dass sich die Juroren ohne langes Zögern für die Vergabe des „Goldenen Huhns“ an die Spielleute Skadefryd aus Bad Säckingen entschieden.

Wir bedankten uns beim Publikum und bei den Juroren mit zwei weiteren unterhaltsamen Liedern die ebenfalls mit viel Beifall bedacht wurden.

Geehrt und voller Stolz huldigten wir dem „goldenen Huhn“ in dem wir es am Sonntag während unserer Auftritte und beim Festzug in Staufen mit uns trugen.

Im kommenden Jahr dürfen wir in einem erneuten Wettbewerb unseren Preis verteidigen.

 

Het esch Pfifferdaj

Auch in diesem Anno hatte die Obrigkeyt von Ratbaldouilare im Elisazon die Spielleute Skadefryd gerufen, um die Bewohner und Besucher des Staedtchens mit ihren Weysen zu erfreuen.

Und so geschah es, dass die Spielleute am 02. Tag im Scheyding AD MMXVI wieder eynmal ihr Buendel packten, die Musikintrumente schulterten und sich auf den Weg nach Ratbaldouilare machten.

Die Reyse ward nicht sehr beschwerlich, waren doch die Strassen ins Elisazon gut befestigt und ausgebaut.
Nach dem die Herberge aufgesucht und die Kemenaten bezogen waren, traf man sich zur 7. Stund‘ im Meridianus mit den Mitgliedern des Skadefryd-Fanclubs in der Stammtaverne „Ville de Nancy“ , um eyn paar gemuetliche Stunden bey vorzueglichem Speys und Trank zusammen zu verbringen.

Die Wirtleute und ihre dienstbaren Geyster freuten sich sehr darueber, uns erneut in ihrem Staedtleyn willkommen heyszen zu duerfen. 

Nachdem die Waenste gut gefuellt waren, genehmigte man sich das eyne oder andere Getraenk und tauschte Neuigkeyten oder auch Albernheyten aus. Es ward eyne gar froehliche Runde.
Letztlich wurde es aber doch Zeyt sich auf den Weg in die Herberge zu machen. Da der Weg uns dorthin unendlich lange vorkam, legten wir eyne kurze Rast in der Bar St. Ulrich eyn, die uns mit ihrer unendlich erscheynende Anzahl von Bieren und  Sorten von uisge beatha magisch anzog.

Nach eyn zwey Glaeschen des guten uisge beatha oder Bieres hatten wir letztlich die noetige Bettschwere und der Rest des Weges ward schnell hinter sich gebracht. Die Koepfe darniedergelegt und geruht!

Am Satertage dem 03. Tag im Scheyding ging es nach eynem ausgiebigen Fruehstueck schlieszlich zum „Hotel de Ville“. Dort begannen wir zur  10. Stund mit unseren Darbietungen.
Nachdem sich bereyts zu so frueher  Stund‘ eyne grosse Menge Zuschauer um uns versammelte, gaben wir von Anfang an „Vollgas“.

Unsere Weysen wurden auch vom Schultes der Stadt vernommen und so kam er auf uns zu, um uns Musikanten per Handschlag zu begruessen.  Kurze Zeyt darauf traf auch der Marktvogt Georges Wieczerzak bey uns eyn und begruesste uns ebenso.

Es erfuellte uns mit Freude, dass man uns so gerne in diesem wunderbaren mittelalterlichen Staedtchen sieht und uns herzlichst begruesset.

Vom „Hotel de Ville“ aus, zogen wir den ganzen Tag hindurch durch die Stadt, bespielten die schoensten Plaetze und auch den Marché médiéval, welcher in eynem idyllischen Innenhof eyngerichtet worden war.

Und waehrend wir dort musizierten entdeckten wir unseren „alten“ Freund Eric Lebran, oder auch genannt „Tête de Sanglier“ hinter dem Kochtopf stehen, in welchem herrlichstes Alligot de l‘ Aubrac zubereytet wurde. Eric ist in der Zubereytung dieser Koestlichkeyt ein wahrlicher Kuenstler.

Bey unserem Zug durch die Stadt sahen wir auch an der Boulangerie „La Taverne des Templiers“  das grosse Banner unseres Fanclubs aus Seckinga haengen. Vielen Dank an den Fanclub, dass ihr so fest zu uns steht, uns begleytet und Werbung fuer uns betreybt.

Eyn grosses Hallo gab es auch, als wir entdeckten, dass Freunde unserer  Formatio extra aus „Neu-Ulm“ angereyst waren. Vielen Dank an Brettl-Tanja und Steven Shillingford.

Zur 6. Stund im Meridianus goennten wir uns dann eyne kleyne Pause. Hier hatten die Spielleute eyne Privateynladung von Doris und Remy erhalten, die uns gerne etwas Gutes tun wollten.
Und so begaben wir uns zur Speysung zu diesem netten Paerchen.

Als Dank fuer die gute Verkoestigung gaben wir noch die eyne oder andere Weyse zum Besten. Dann war es auch schon wieder Zeyt Abschied zu nehmen.

Denn zur 8. und eyner halben Stund‘  begann der grosze Fackelzug von der Ville Pittoresque hinunter zum Jardin.

An diesem Fackelzug nahmen die Nobligen der Stadt, inkl. ihres Schultes, teyl, Fanfarenzuege, Trommler- und Reytergruppen, Feuergauckler und viele mehr.

Es war eyn gar mystischer Zug durch die dunkle Altstadt.  Im Jardin angekommen, hatte jede teylnehmende Musikgruppe nochmals eyn Musikstueck vorzutragen. Wir begeysterten die ca. 2.000 bis 3.000 Zuschauer mit unserem Lied „Alle meyne Lebetag“.  Mit viel Jubel und Handgeklapper entliesz man uns letztlich aus dem Rund.

Nun war „Feyerabend“ angesagt. Muede und erschoepft begaben wir uns zu unserer Stammtaverne „Ville de Nancy“ und liessen uns dort auf das eyne oder andere Erfrischungsgetraenk nieder.

Im weyteren Verlauf konnten wir die vielen Spielmannszuege genieszen, die die Hauptstrasze hinauf und hinunter marschierten und ihrer Musici lauschen.

Das juckte so in den Fingern unseres Trumelers und unseres Cisterdompteurs, dass beyde ihre Musikinstrumente herbey holten und wir letztlich vor unserer Stammtaverne noch bis zur Geysterstunde musizierten.

Dann war es Zeyt die Kemenaten aufzusuchen, hatten wir am Folgetag doch erneut unser Spiel vorzutragen.

Und auch am Balder, dem 04. Tag im Scheyding begannen wir unser Spiel, nach eynem guten Fruehstueck beym „Hotel de Ville“.
Die Stimmen der Sänger waren an diesem Tage, von der langen Spielzeyt des Satertages,  deutlich angeschlagen. Dennoch gaben wir bis kurz nach der hoechsten Mittagsstund‘ auf dem Marché médiéval  unser Bestes.

Danach waren wir vom Schultes, wie die vielen hundert anderen Musiker, die zwischenzeytlich das Oertleyn bevoelkerten,  zu eynem Mittagsmahl geladen.

Danach konnten wir uns auf die Tribuene setzen und der Dinge harren, die da kommen sollten.

In diesem Anno stand der Festzug des Pfifferdaj unter dem Motto „Die Geschichte von Blanche & die Perle des Lichts“.

Ab der 3. Stund im Meridianus schlaengelte sich eyn 3,5 Stunden andauernder Lindwurm mit Fanfarenzuegen, Trommlergruppen, Fuszgruppen und praechtigen Festwagen durch die enge Altstadt.
Eyn unvergessliches Erlebnis, was wir da zu sehen bekamen. Wieviel Arbeyt, Energie und Liebe ins Detail  in die Festwagen gesteckt wurde: Unglaublich.

Ca. 30.000 Zuschauer saeumten den Straßenrand. Eynfach nur beeyndruckend. Wer diesen Festzug noch niemals gesehen hat, sollte sich diesen zumindest eynmal im Leben anschauen. Dieser Festzug macht suechtig!!

Nach dem praechtigen Festumzug begaben wir uns wieder zum Marché médiéval und beschlossen dort den Tag.

Nach und nach begaben sich die Musikanten von Skadefryd auf den Heymweg. Es war eyn Wochenende, das uns forderte. Aber wir haben die Herausforderung angenommen und sehr gut bewaeltigt. Und sollte der Schultes zu Ratbaldouilare im Elisazon wieder eynmal rufen, werden wir den Ruf erneut erhoeren. 

Terminübersicht

Mi Feb 21, 2018
Musikprobe
Mi Feb 28, 2018
Musikprobe
Mi Mär 07, 2018
Musikprobe
Mi Mär 14, 2018
Musikprobe

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